Analyse der Wohnungsbaugenossenschaft auf Tableau Public

Baugenossenschaften in Berlin, Hamburg und Rhein-MainAnalyse der Baugenossenschaften

Baugenossenschaften in Berlin, Hamburg und in der Region Rhein-Main

Was sind die Wohnungsgenossenschaften?

Wohnungsbaugenossenschaft ist eine besondere Wohnform, die in Deutschland weit verbreitet ist. Eine Baugenossenschaft baut und verwaltet Wohnraum, den sie ausschließlich an eigene Mitglieder vermietet. Als Genosse profitiert man damit von der Flexibilität der Miete und ist auch gleichzeitig ein Miteigentümer der Wohnung. Mehr über die Genossenschaftsidee kann man auf der Website der baugenossenschaftlichen Marketinginitiative nachlesen.

Was ist Tableau Public?

Tableau ist eins der führenden Visualisierungs- und Dashboarding-Tools. Das Tool wird sehr oft im Business- und Science-Umfeld eingesetzt. Die Standardlizenz von Tableau ist für Business-Anwendungen selbstverständlich kostenpflichtig. Zum Glück gibt es Tableau Public, eine kostenlose, abgespeckte Version der Software. Mit Tableau Public kann man eigene Visualisierungen erstellen und auf einem Online-Portal veröffentlichen. In den letzten Jahren hat sich eine riesige Community aus Data-Enthusiasten gebildet, die das Angebot von Tableau Public intensiv nutzt.

Datenrecherche

Da ich mich für das Thema Baugenossenschaften sehr interessiere und selbst Mitglied in mehreren Genossenschaften bin, wollte ich ein kleines Dashboard zu dem Thema auf Tableau Public aufbauen.

Leider findet man im Netz keine vorgefertigten Datensätze mit den Angaben zu Genossenschaften. Ich recherchierte die Daten also selbst – die meisten Infos lassen sich in den Geschäftsberichten finden. Folgende Merkmale habe ich erhoben:

  • Name und Website
  • Gründungsjahr
  • Adresse (inklusive latitude & longitude)
  • Anzahl Mitglieder
  • Anzahl Wohnungen
  • Mindesteinlage
  • Dividende
  • Geschäftsguthaben
  • Bilanzsumme

Analyse der Baugenossenschaften

Wenn man die einzelnen Variablen zu einander ins Verhältnis setzt, kann man interessante Trends beobachten und dabei Thesen aufstellen. Zum Beispiel lässt sich beobachten, dass eine geringe Dividende einer Genossenschaft tendenziell mit einem etwas geringen Geschäftsguthaben einhergeht. Dafür gibt es auch eine qualitative Erklärung: Ist die Dividende hoch, steigt die Bereitschaft der Mitglieder mehr Geld zu investieren, um von der Ausschüttung zu profitieren. Besonders relevant wir es in Zeiten niedriger Zinsen. Sinkt die Dividende, führt es zu einer höheren Kündigungs-Quote bei den Geschäftsanteilen.

So hat die Wohnungsbaugenossenschaft „Berolina“ einen Rückgang des Geschäftsguthabens festgestellt, nachdem eine genossenschaftliche Rückvergütung statt der Dividende eingeführt wurde. Im Gegensatz zur Dividende wird die Rückvergütung in Abhängigkeit von der Nettokaltmiete ausgeschüttet. Das verringert selbstverständlich den Anreiz, mehr Genossenschaftsanteile zu erwerben. Hier ist eine Übersicht weiterer Graphiken (alles nur Thesen ohne Anspruch auf Kausalität): Das komplette Dashboard findet man hier: //public.tableau.com/profile/andre.mirau#!/vizhome/BaugenossenschafteninBerlinHHundRhein-Main/Dashboard1

Mitglieder Baugenossenschaften
Gründungsjahr Baugenossenschaften
Mindesteinlage Genossenschaften

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